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08Feb

25.02.12: Grüner Infostand gegen Nazis

Am Samstag, den 25. Febuar, werdet ihr euch am Grünen Infostand gegen Nationalsozialist_innen informieren können.

Von 10 bis 16 Uhr stehen euch Grüne vom Kreisverband Münster Rede und Antwort, verteilen frisch gedruckte Flyer “Aktiv gegen Rechts in Münster” und informieren als Teil des “Keinen Meter Bündnis” über die Gegendemo am 3. März.

Ihr findet den Grünen Infostand auf der Ludgeristraße gegenüber den Arkaden – kommt einfach mal vorbei!

Zum Blog “Keinen Meter den Nazis am 3.3. in Münster”

Zur Homepage des Kreisverbands Münster von Bündnis 90/Die Grünen

06Jan

Widerstand gegen Rechts- seid dabei!

Vor nur zwei Monaten wurde publik, dass eine nationalsozialistische Terrorzelle etliche Morde an Immigranten verübt hat. Und kaum ist das Jahr rum, wollen die Nazionalsozialist_innen weiter marschieren – am 14. Januar in Magdeburg (einem der größten Aufmärsche Deutschlands) und am 18. Februar in Dresden (einem der größten Aufmärsche Europas).

Das wollen wir nicht akzeptieren! Wir beteiligen uns an und erklären uns solidarisch mit den zahlreichen Widerstandsaktionen der Initiativen in Dresden und Magdeburg. Wir setzen ein Zeichen für eine bunte Gesellschaft, die weltoffen und tolerant gegenüber allen anderen Kulturen ist und in der für Nazionalsozialist_innen und ihre menschenverachtende, geschichtsrevisionistische Ideologie kein Zentimeter Platz ist. Wir zeigen Flagge, gegen Rechtsextremismus, gemeinsam mit tausenden anderen Menschen – 100% friedlich und 100% entschlossen!

Kommt mit uns nach Magdeburg und nach Dresden! Die Fahrt nach Magdeburg am 14. Januar organisieren wir privat (schreibt uns eine Mail, wenn ihr Interesse habt, günstig mitzufahren!), nach Dresden geht’s im von Münster aus fahrenden Bus (http://muensternazifrei.noblogs.org/)!

Links zu den Seiten der Organisations-Bündnisse:

Wieder Nazis in Magdeburg blockieren!

Wieder Nazis in Dresden blockieren!

09Nov

Ab ins Wendland – mit CampusGrün und dem SofA!

Ende November ist es wieder so weit – der nächste Castor-Transport rollt von der Wiederaufbereitungsanlage La Hague (Frankreich) ins Wendland. Ein teurer Irrsinn. Wir demonstrieren am 26. November dagegen und laden alle ein, mitzukommen im vom SofA organisierten und von CampusGrün und anderen Organisationen finanziell abgesicherten Bus.

Gorleben hat das Schicksal, in den 80er Jahren aufgrund politischer Faktoren wie der Nähe zur DDR und der geringen Besiedlung des Wendlands als möglicher Endlagerstandort gewählt worden zu sein. Geolog_innen sind und waren sich einig, dass es bessere Standorte gäbe und warnen vor den Gefahren. So handelt es sich bei dem Bergwerk um ein Salzbergwerk ähnlich der Asse, die weniger als vierzig Jahre lang dicht hielt. Hochradioaktive Abfälle strahlen dummerweise aber hunderttausende von Jahren.

Atommülltransporte sind zudem nicht, wie oft behauptet wird, alternativlos. Eine Möglichkeit, die viel zu selten diskutiert wird, wäre der totale Verzicht auf die riskanten und teuren Transporte. Bis ein wirklich sicheres, in einem transparenten Auswahlprozess bestimmtes Endlager gefunden wird, könnte der Atommüll genauso gut in Lagern nahe den Atomkraftwerken gelagert werden, anstatt ihn, auf Kosten der Steuerzahler_innen, zwischen Wiederaufbereitungsanlagen (die den Müll lediglich komprimieren, dabei aber radioaktive Abfälle ins Meer leiten), sogenannten Zwischenlagern und möglichen Endlagern hin und her zu karren.

Deshalb: Kommt mit nach Gorleben! Der Bus fährt am 26. November ab Münster Hauptbahnhof/Bremer Platz um 6 Uhr und in Greven vom P&R-Platz (Königsstr./B481) um 6.30 Uhr zur Großdemo und danach wieder zurück. Karten kosten 20€ (10€ ermäßigt) und können ab sofort unter atombus-muenster@web.de reserviert werden.

Viele weitere Infos zu den Themen Atomkraft und Atommüll findet ihr unter www.sofa-ms.de und www.ausgestrahlt.de

12Okt

Newcomer Abend für alle Interessierten!

Kannst Du Dich für grüne Themen begeistern? Hast Du Lust, nette Leute kennenzulernen und Dich gemeinsam in einer Gruppe zu engagieren? Willst Du wissen, wie Hochschulpolitik abläuft?

…dann komm zu unserem Newcomer Abend!!

Zum Start des Wintersemesters 2011/12 möchten wir alle Interessierten, speziell die neuen Erstsemester, die sich gerne hochschulpolitisch und grün engagieren wollen, herzlich zu unserem nächsten Newcomer Abend am 25.10.2011 einladen! Für leibliches Wohl ist gesorgt und für ein spannendes Kennenlernen in lockerer Runde ebenso.

Beginn: 20 Uhr am Dienstag, den 25.10.

Ort: Grünes Zentrum, Windthorststr. 7 (gegenüber Hbf in der Fußgängerzone)

Wir freuen uns auf Dich!

 

P.S.: Such den Fehler! Wer den Fehler auf dem Plakat als Erste_r findet, wird beim Newcomer Abend dafür gebührend belohnt ;-)

14Jul

Veggie-Tag in Münster- Ab jetzt ist jeder Donnerstag vegetarisch!

Münster wird wieder ein Stück grüner- Von nun an soll aus jedem Donnerstag ein Veggie-Tag werden.

Damit ist Münster eine der ersten Städte in NRW, die einen solchen Tag, der vom Vegetarierbund Deutschland (VEBU) getragen wird, einführt. Seit gestern hat die Initiative auch die Rückendeckung der Stadt; ein von den Grünen und der Linkspartei eingebrachter Antrag fand die entsprechende Mehrheit im Rat.

Die Initiative “Veggie-Tag” soll die vegetarische und vegane Lebensweise weiter in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken und sie weiten Teilen der Gesellschaft zugänglich machen. In vielen anderen Städten ist die Aktion bereits sehr positiv aufgenommen worden. Am kommenden Samstag, den 16.07.2011, findet vor dem Stadthaus 1 (Klemensstraße) von 11-18 Uhr die Auftaktveranstaltung der Initiative statt. Dabei werden der Veggie-Tag  und sein Hintergrund an Essens-, Info- und Verkaufsständen vorgestellt.

Campus Grün Münster begrüßt und unterstützt den Veggie-Tag ausdrücklich! Weitere Infos rund um das Thema findet ihr hier:

www.donnerstag-veggietag.de

31Mai

Anti-Atom-Demo am 28. Mai

Am 28. Mai, kurz vor Ende des Moratoriums, wurde in 21 deutschen Städten zu Großdemonstrationen aufgerufen – unter anderem in Münster. Vor dem Hintergrund der Katastrophe in Fukushima und dem Fakt, dass zur Zeit nur vier von ehemals 17 AKWs am Netz sind, wurde der schnellstmögliche Atomausstieg gefordert. In Münster richtete sich der Fokus vor allem auf die oft vergessene Urananreicherungsanlage Gronau, die immerhin 7 % des Weltmarkts mit Uran beliefert, aber in Ausstiegskonzepten unberücksichtigt bleibt.

Auch wir von Campus Grün schlossen uns diesen Forderungen an. Zusammen mit den 7000 Münsteraner bzw. 160000 bundesweiten Demonstranten wollten wir deutlich machen, dass ein wirklicher Atomausstieg ohne faule Kompromisse auskommen muss.

Bereits im Vorfeld waren wir an der Mobilisierung beteiligt. Wir “backten” aus Butterkeksen, Waffelröllchen und Schaumküssen kleine AKWs, die wir am Freitag und Samstag in der Münsteraner Innenstadt verteilten, um die Menschen auf die Demo aufmerksam zu machen. Zwar hatten wir mit Regen zu kämpfen, dennoch wurden wir unsere über 300 Atomkraftwerke los und stießen auf positive Resonanz. Außerdem malten wir, angelehnt an die berühmte Douglas-Werbung, ein Transparent.

Mittlerweile hat die Bundesregierung ihr Ausstiegskonzept vorgelegt. Positiv kann man beurteilen, dass die acht ältesten Meiler abgeschaltet bleiben. Das Ausstiegsdatum ’21/’22 ist zwar wenig ambitioniert, aber immerhin deckt es sich mit dem rot-grünen Atomausstiegsgesetz. Wenig überzeugt allerdings, dass das Ausstiegskonzept keinen Stufenplan vorsieht: Alle neun verbleibenden AKWs sollen bis 2021 laufen, drei sogar als Reserve bis 2022. Das erscheint sinnlos, denn bis 2021 verstopft zu viel Atomstrom die Netze und behindert den Ausbau der Erneuerbaren – und innerhalb von einem Jahr sollen alternative Energieformen dann plötzlich sechs bzw. neun AKWs ersetzen?

Kein wirklich planvoller Ausstieg, sondern eher ein letztes Geschenk an die Atomlobby.

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