CampusGrün legt Finanzierung offen
Um unseren Anforderungen an Information und Transparenz gerecht zu werden, möchten wir darstellen, wie CampusGrün sich finanziert. Dabei ist es mit der Nennung einer Zahl nicht getan, denn hinter dem Betrag, den wir zur Verfügung gestellt bekommen, stecken viele Hintergründe, die von zentraler Bedeutung sind.
Finanzierung und Unabhängigkeit:
CampusGrün erhält vom Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen monatlich 200 Euro auf das von CampusGrün selbst verwaltete Konto überwiesen. Es ist wichtig klarzustellen, dass wir inhaltlich absolut unabhängig vom Kreisverband sind und somit selbst entscheiden, was wir mit dem Geld machen. Darüber hinaus bekommen wir vom Kreisverband die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, in denen wir unsere Plena und andere Treffen abhalten, was ebenfalls sehr viel wert ist. Dass wir ein derartiges Vertrauen vom Kreisverband (KV) von Bündnis 90/Die Grünen genießen, ist wohl auch darin begründet, dass „grün“ nicht nur eine politische Richtung, sondern auch eine Weltanschauung ist, die trotz ihrer Pluralität einen gewissen Verlass bietet. Dadurch ist es sehr unwahrscheinlich, dass die Interessen und Meinungen in wichtigen Dingen auseinander gehen. Wir stehen in ständigem Dialog mit dem KV. Unsere Kasse wir einmal jährlich geprüft.
Haushalten:
Weitere einmalige Zahlungen – z.B. für den Wahlkampf oder Spenden – erhalten wir nicht, sodass wir kontinuierlich mit dem festen, regelmäßigen Betrag von 200 Euro/Monat haushalten. Dies unterstützt unsere Freiheit, selbst entscheiden und beschließen zu können, wofür wir das Geld verwenden.
Prinzip Solidarität:
Die Höhe des Betrags liegt auch darin begründet, dass Bündnis 90/Die Grünen ein internes System pflegen, nach welchem die grünen Mandatsträger_innen die politische Arbeit der Partei durch regelmäßige Abtretungen finanziell unterstützen.
Diese Praxis bringt die Wertschätzung gegenüber der Mitarbeit aller Mitglieder zum Ausdruck und setzt ein Zeichen gegen die Ellbogenmentalität.
Als Hochschulgruppe, die sich für grüne Ziele einsetzt, kommt uns diese Unterstützung ebenfalls zuteil.
Ökologische Mehrausgaben:
Relativiert wird die Höhe des Betrags dadurch, dass wir bei Anschaffungen sehr auf ihre ökologische und soziale Verträglichkeit achten. Das heißt, dass wir z.B. Flyer und Plakate weitestgehend auf ökologischem Papier und möglichst mit ökologischer Farbe drucken lassen und für unseren Wahlkampf Schokolade und Kondome aus fairem Handel und ökologischen Anbau beschaffen, was nicht selten (aber auch nicht immer) ein Mehrfaches der Kosten konventioneller Produkte bedeutet. Es ist aus unserem grünen Gedanken selbstverständlich, dass es uns das wert ist, ökologische Produkte und die Sensibilisierung für diese zu unterstützen. Der Preis hat schließlich seinen Grund.
Arten der Ausgaben:
Neben den bereits erwähnten Wahlkampfmaterialien, die zusammen den größten Teil unserer Ausgaben ausmachen, setzen sich unsere Ausgaben zusammen aus weiteren Materialien für die Arbeit und für Aktionen, Ausfallbürgschaften unterstützenswerter Ereignisse wie zuletzt eines Busses des Sofa zur Anti-Atomdemo nach Gorleben, Anzeigen für unser Plenum und der Verpflegung für unsere Neueinsteiger_innen-Treffen.
Wir hoffen, hiermit viele Fragen geklärt zu haben.
Eure CampusGrüne Hochschulgruppe der Uni Münster



