Die Hochschulgruppen PIRATEN und Campus Grün Münster, distanzieren sich von der politischen Schlammschlacht, die in dieser Woche in der münsteraner Hochschulpolitik losgetreten wurde.
Die Schlammschlacht, die durch einen Artikel auf der Homepage der LSI sowie durch Zeitungsartikel in den WN sowie der MZ zu Beginn dieser Woche startete, hat aus Sicht der Listen nichts mit der aktuellen Hochschulpolitik, noch etwas mit den beiden Listen, die erst vor einem Jahr gegründet wurden, zu tun.
Für den Laien mag es nicht erkenntlich sein, dass sich die Artikel auf den AStA, bzw. dessen Haushalt des Jahres 2009, beziehen. Die beiden Listen haben zu diesem Zeitpunkt gar nicht existiert und stehen darüber hinaus auch für eine andere, transparentere Hochschulpolitik.
Campus Grün Münster und die PiratenHSG empören sich aber vor allem darüber, dass gerade im Wahlkampf solche unlauteren Mittel genutzt werden, obwohl der Zentrale Wahlausschuss, das Organ, das die Wahlen durchführt, zu einem fairen Wahlkampf aufgerufen hat.
In dieser Pressemitteilung der LSI auf ihrer Homepage, sehen beide Listen dieses Gebot verletzt.
In der Pressemitteilung ist mit keinem Wort zu lesen, dass sich diese Vorwürfe nur auf den AStA 2009 beziehen. Durch diese Darstellung scheint die Liberale Studierenden Initiative den aktuellen AStA in Misskredit bringen zu wollen. Wir sagen dazu: SO NICHT!
Im Sinne der Transparenz möchte wir daher daran erinnern, wer im Mai 2009 den damaligen AStA, an dessen Adresse die Mehrheit der Vorwürfe, inklusive des Vorwurfs Geld in einem Sex-Shop auszugeben, gehen, gewählt hat: Es waren die Stimmen der Listen RCDS, Uni-GAL, UFaFo und interessanter Weise auch LSI.
Wieso die LSI also negative Wahlwerbung für sich selbst macht, bleibt der PiratenHSG sowie Campus Grün Münster schleierhaft.
Die Hochschulgruppen Piraten und Campus Grün Münster stehen für eine andere Politik.
Beide Listen stehen seit ihrer Gründung für eine neue Hochschulpolitik, die nicht von Parteien- oder Listen-Geklüngel getrieben wird, die für Aussprache stehen, anstatt mit Behauptungen um sich zu schmeißen.
Das Ziel sollte sein, die Hochschulpolitik für die Studierenden attraktiv und verständlich zu machen. Durch solche diffamierenden Artikel wird das Gegenteil erzeugt!
Die Liste LSI scheint das Ziel zu haben, die bereits geringe Wahlbeteiligung weiter verringern zu wollen, wir haben das Ziel die Wahlbeteiligung zu erhöhen.
Wir haben das Ziel die Demokratie zu fördern, was bedeutet, dass politische Entscheidungen in Gremien gefällt werden, nicht vorher in der Presse!
Wir fordern die Liste LSI auf, diesen diffamierenden Artikel von ihrer Homepage zu entfernen und sich wieder auf einen fairen Wahlkampf zu konzentrieren! Darüber hinaus fordern wir den Zentralen Wahlausschuss auf, diesen Artikel auf das Gebot der Fairness hin zu überprüfen und gegebenenfalls Konsequenzen zu ziehen!
Aber vor allem fordern wir die Studierenden der Universität Münster auf, sich von solchen Vorkommnissen nicht abhalten zu lassen, in der kommenden Woche, vom 29.11 bis 3.12.2010, wählen zu gehen!
www.piratenhsg.de.ms und www.campusgruen-muenster.de