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22Nov

Berichte aus dem StuPa

Ganz frisch, sozusagen live aus dem StuPa der Bericht unserer Abgeordneten.

Wir müssen leider am Anfang der Sitzung gleich unser Missfallen darüber ausdrücken, dass von einigen Listen  das StuPa wieder sinnlos blockiert wird. Abgelehnte Anträge werden immer wieder gestellt, obwohl sie keinerlei Erfolgsaussicht haben. Das veschwendet unheimlich viel Zeit.

Für uns ist es unhaltbar und unerträglich, dass aufgrund einiger weniger Leute die parlamentarische Arbeit derartig verhindert wird. Wir haben im StuPa über wichtige Dinge zu entscheiden und wollen unsere Zeit nicht mit sinnloser Blockade verschwenden. Viele Anträge bleiben auf der Strecke und können einfach nicht beschlossen werden. Es erscheint fast so als wollten einige Personen an der Arbeit vom StuPa nicht konstruktiv teilnehmen . Wir hoffen, dass dies in dem kommenden StuPA besser wird.

In der heutigen Sitzung haben sich zwei Mitglieder des Hochschulrates an das StuPa gewandt. Es sollte rein informell darum gehen, welche Hinweise das StuPA dem Hochschulrat geben kann, welche studentischen Belange mit in die Arbeit des Hochschulrats miteinfließen sollen. Wir möchten zunächst sagen. dass wir uns über das Gesprächsangebot freuen. Allerdings müssen wir sagen, dass es aus unserer Sicht sich gerade keine Basis für Gespräche gibt. Der Hochschulrat ist nicht öffentlich, die Studierendenschaft ist nicht beteilligt und trotzdem ist er das mächtigste Organ der Uni. Wir als Studierende haben keine Möglichkeit uns zu beteilligen, auch wenn wir diejenigen sind, die hier studieren. Daher sprechen wir uns gegen den Hochschulrat aus und sehen gerade auch keine Basis für rein informelle Gespräche. Wir sind nicht einfach nur die ZuarbeiterInnren des Hochschulrates, sondern wollen unsere Uni mitgestalten. Daher wollen wir durch informelle Zuarbeit auch nicht durch die Hintertür den Hochschulrat legitimieren, der nicht mit uns auf Augenhöhe diskutiert. Über eine Zusammanarbeit mit dem Hochschulrat kann man  unserer Meinung erst sprechen, wenn wir mit entschieden dürfen. Vielleicht ändert sich in nächster Zeit da etwas, da die beiden Vertreter des Hochschulrates sich durchaus für Anregungen offen gezeigt haben. Wir sind gespant, ob das der ganze Hochschulrat so sieht.

22Jan

Die Macht des Hochschulrats

Die Rektorin der Universität Münster, Ursula Nelles, wurde vom Hochschulrat für weitere sechs Jahre wiedergewählt.

WÄHLEN klingt nach Demokratie – das, was sich viele wünschen. In diesem speziellen Fall suggeriert das Wort WAHL jedoch nur eine demokratische Struktur.

Der vor zwei Jahren vom Wissenschaftsministerium eingesetzte (nicht gewählte) Hochschulrat berät seitdem das Rektorat, beaufsichtigt dessen Geschäftsführung und entscheidet darüber hinaus auch über die Entlastung und Neuwahl des Rektorats, das immerhin die Geschicke der gesamten Universität leitet.

MancheR wird sich jetzt fragen, wo denn die Stimmen der Studierenden, der HochschulmitarbeiterInnen oder der ProfessorInnen sind. Die werden nämlich einfach übergangen und nicht einmal angehört, denn dem achtköpfigen (und zu sieben Achteln männlichen) Hochschulrat gehören nur drei Personen aus der Universität an.

Klingt alles unglaublich und unvorstellbar – ist aber so. Daher fordert Campus Grün Münster die sofortige Abschaffung des Hochschulrats – wünscht aber Frau Nelles trotzdem viel Erfolg und ein offenes Ohr für die Studierenden in den kommenden sechs Jahren.

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