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11Mai

Pressemitteilung von CampusGrün Münster zur Landtagswahl

Bildung fördern – Hochschulrecht reformieren!

Gemeinsamer Forderungskatalog zur Hochschulnovelle

 

Anlässlich der anstehenden Landtagswahlen hat die grüne Hochschulgruppe der Universität Münster zusammen mit den Hochschulgruppen aus Aachen, Bielefeld, Bochum, Bonn, Düsseldorf, Duisburg-Essen, Hagen, Köln, Münster und Paderborn gemeinsam einen Forderungskatalog formuliert.

 

Im Vordergrund dieses Forderungskatalogs  stehen dabei der Erhalt des gebührenfreien Studiums, die Sicherstellung ausreichender Studienplätze und die Reform des Hochschulrechts in NRW.

 

Wir fordern die Abschaffung der Hochschulräte und eine Demokratisierung der Entscheidungsprozesse in der akademischen Selbstverwaltung durch die Einführung einer Viertelparität in allen Entscheidungsgremien.

 

Besonders wichtig sind uns Maßnahmen für mehr Geschlechtergerechtigkeit, eine gute Lehre sowie finanzielle Planungssicherheit für die Hochschulen.

 

Darüber hinaus sollte eine Garantie von Studien- und vor allem Masterplätzen für alle studierfähigen Bewerber*innen  bestehen. Mit Blick auf die steigenden Studierendenzahlen muss der schnelle Ausbau der Infrastruktur in den nächsten Jahren prioritär behandelt werden.

 

Sollte Svenja Schulze(SPD) erneut das Ministerium für Wissenschaft und Forschung übernehmen, so fordern wir von ihr eine umfassende Reform des Hochschulrechts und eine klare  Abgrenzung vom zunehmenden Einfluss von Wirtschaft und Unternehmen an den nordrhein-westfälischen Hochschulen.

 

Den Forderungskatalog zur Novelle des Hochschulrechts finden Sie unter

www.campusgruen-muenster.de und im PDF-Anhang.

 

Die gesamte Stellungnahme zur Novelle des Hochschulrechts

finden Sie unter www.campusgruen-nrw.de

10Mrz

Ein kleiner Beitrag zum Trauerspiel der Aschermittwochs-Reden

Hallo? Haben unser Land und die Welt keine anderen Probleme als einen Baron, der die Kopier-Funktion seines Textverarbeitungsprogramms kennengelernt und begeistert eingesetzt hat?

Diesen Eindruck hat man jedenfalls nach den gestrigen Aschermittwochs-Reden. Während die Langeweile in den Reden der Regierenden aus landtagswahltaktischen Gründen nachvollziehbar ist (so viel Langeweile hätte zwar auch nicht sein müssen), waren die Reden der Opposition einfach nur schwach. Vor allem die SPD und die Grünen schossen sich auf von und zu Guttenberg ein. Aber mal ganz ehrlich: Hat der plagierende Freiherr sein Fett nicht schon weg gekriegt? Wurde von den Medien, den Parteien, viel zu vielen Talkshow-Runden und den pro-Guttenberg-Demonstranten sowie denen, die ebendiese Personen verspotteten (sehenswert: http://www.youtube.com/watch?v=B04MccTSbRw), nicht schon alles gesagt?

Trotzdem war die Plagiats-Affäre das einzige nennenswerte Thema der Oppositions-Reden, als ob sonst alles Friede, Freude, Eierkuchen wäre. Ist es aber nicht: Weder von der Regierung, noch von der EU, noch von der UNO kamen bislang klare Bekenntnisse an die libysche Demokratie-Bewegung bzw. ernsthafte Drohungen an Gaddafi, die Luftangriffe auf sein eigenes Volk zu beenden. Wie unterstützt die Bundesregierung die gerade entstehenden Demokratien in Tunesien und Ägypten? Kümmert sich die Regierung um die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich? Fördert sie den Ausbau der Erneuerbaren Energien genug? Was ist mit der Finanztransaktionssteuer, die ein wirkungsvolles Mittel gegen ungezügelte Spielsucht der Finanzmärkte wäre und nebenbei für dringend benötigte Milliardeneinnahmen sorgen würde? Unsere Bevölkerung altert immer mehr, mit verheerenden Folgen für unsere Sozialsysteme – was tut unsere schwarz-gelbe Regierung konkret dagegen? Der populistische Rechtsruck, insbesondere des neuen CSU-Innenministers, die wachsende Europa-Skepsis von FDP und CSU, keine erkennbaren Fortschritte in Afghanistan, die wachsende Politikverdrossenheit und der lachhafte Umgang mit der Euro-Krise – all das wären Themen, in denen man die Regierung hätte ausschlachten und berechtigt auf eklatante Defizite hinweisen können.

Diese Möglichkeit wurde versäumt, stattdessen wurde das bereits ausgelutschte Fehlverhalten eines Ex-Ministers nochmals seziert – und das so unlustig, als ob es dieses Jahr ein Alkoholverbot in den Bierzelten gegeben hätte. Wird der Wahlkampf der anstehenden Landtagswahlen von der Opposition ebenso zahnlos geführt, wird die schwarz-gelbe Bundesregierung zum Ende des Jahres so fest im Sattel sitzen wie noch nie während dieser Legislatur-Periode.

Jonas H.

21Apr

Bildungsstreik und Vollversammlung

Diese Woche findet im Rahmen des Bildungsstreiks 2010 eine Aktionswoche statt. Neben Plenumsdiskussionen und Gesprächen finden verstreut über das Uni Gelände verschiedene Aktionen statt, die gerade auch im Hinblick auf die Landtagswahl auf die Missstände im Bildungssystem aufmerksam machen möchten. Weitere Infos findet ihr unter www.bildungsstreik-muenster.de.

Außerdem lädt der AStA am Donnerstag (22.4.) um 14 Uhr zu einer Vollversammlung der Studierendenschaft ein. Diese findet im F1 (im Fürstenberghaus) statt. Während der Veranstaltung ist die Anwesenheitspflicht in Lehrveranstaltungen ausgesetzt. Es wird um folgende Themen gehen:

1. Begrüßung
2. Berichte
2. Offener Brief zum Hochschulrat
3. Informationen und Resolution zur StudiCard
4. Podiumsdiskussion mit DirektkandidatInnen für die Landtagswahl

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