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Ökologie, Vegetarisch, Vegan,
14Jul

Veggie-Tag in Münster- Ab jetzt ist jeder Donnerstag vegetarisch!

Münster wird wieder ein Stück grüner- Von nun an soll aus jedem Donnerstag ein Veggie-Tag werden.

Damit ist Münster eine der ersten Städte in NRW, die einen solchen Tag, der vom Vegetarierbund Deutschland (VEBU) getragen wird, einführt. Seit gestern hat die Initiative auch die Rückendeckung der Stadt; ein von den Grünen und der Linkspartei eingebrachter Antrag fand die entsprechende Mehrheit im Rat.

Die Initiative “Veggie-Tag” soll die vegetarische und vegane Lebensweise weiter in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken und sie weiten Teilen der Gesellschaft zugänglich machen. In vielen anderen Städten ist die Aktion bereits sehr positiv aufgenommen worden. Am kommenden Samstag, den 16.07.2011, findet vor dem Stadthaus 1 (Klemensstraße) von 11-18 Uhr die Auftaktveranstaltung der Initiative statt. Dabei werden der Veggie-Tag  und sein Hintergrund an Essens-, Info- und Verkaufsständen vorgestellt.

Campus Grün Münster begrüßt und unterstützt den Veggie-Tag ausdrücklich! Weitere Infos rund um das Thema findet ihr hier:

www.donnerstag-veggietag.de

07Apr

Jetzt zu Ökostrom wechseln!

Angesichts der Katastrophe in Fukushima und des energiepolitischen Schlingerkurses der Bundesregierung war der Zeitpunkt wohl nie passender, selbst ein Zeichen zu setzen und Strom, der auf Kosten zukünftiger Generation produziert wird, die rote Karte zu zeigen. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Ökostrom heißt: Keine gefährliche Energie aus AKWs, die Müll produzieren, den nachfolgende Generation hunderttausende von Jahren möglichst sicher lagern dürfen und keine dreckige Energie aus Kohlekraftwerken, die maßgeblich an der Klimaerwärmung beteiligt sind – also keine fossilen, umweltschädigenden und endlichen Brennstoffe.
  • Preislich ist Ökostrom kaum teurer. Wer zur Zeit in einer WG mit Strom von den Stadtwerken wohnt, zahlt bei einem Wechsel zu Naturstrom selten mehr als 2€ pro Person und Monat zusätzlich. Außerdem betreffen Strompreiserhöhungen eher die Kunden konventioneller Stromanbieter.
  • Den Stromanbieter zu wechseln klingt kompliziert und nach einer Menge Aufwand. Mit den vorgefertigten Formularen der Stromanbieter und einer alten Stromrechnung ist der neue Vertrag jedoch in weniger als 15 Minuten ausgefüllt. Selbst um die Kündigung des alten Stromvertrags und seinen Fristen muss man sich keine Gedanken machen – der neue Anbieter regelt alles.
  • Wer sich für Ökostrom entscheidet, fördert erneuerbare Energien doppelt: Einerseits wird die Nachfrage nach Ökostrom erhöht, andererseits sind die “echten” Ökostrom-Anbieter oft genossenschaftlich organisiert. Das heißt, dass sie ihren Fokus nicht auf Gewinnmaximierung legen, sondern mit Überschüssen konsequent nachhaltige Formen der Energiegewinnung fördern.

Der Wechsel des Stromanbieters gehört zu den Dingen, die gerne auf morgen verschoben werden. Doch so ändert sich nichts!

So funktioniert der Wechsel konkret:

Windenergieanlage

Sauber und sicher: Windenergie. Quelle: Wikipedia

Empfehlenswert ist die Internetseite Atomausstieg selber machen, wo mensch sich online informieren, telefonisch kostenlos beraten und Infomaterialien (inkl. aller Vertragsformulare) zuschicken lassen kann. Die Seite wird übrigens durch Spenden finanziert und ist so 100% unabhängig von jeglichen Wirtschafts-Interessen.

Auch der Ökostrom der Stadtwerke Münster ist “echter” Ökostrom. Wer bereits jetzt einen Vertrag hat, kann ganz einfach online den Tarif wechseln.

Vor Ort in Münster informiert auch das Umweltforum Münster e.V., das am 16. April die “3. Ökostrom-Wechselparty” veranstaltet:

“Bei unserer 3. Ökostrom-Wechselparty beraten wir sie im Umwelthaus unabhängig und kostenlos zu empfehlenswerten Ökostrom-Anbietern und helfen bei den Wechselformalitäten.”

Alle Infos dazu gibt’s auf der Homepage des Umweltforums.

23Dez

Hochschul-politische Weihnachtspause

Campus Grün begibt sich ab heute in die Weihnachtspause.

Daher werdet Ihr, liebe BesucherInnen unserer Seite, vermutlich bis Anfang Januar hier keine aktuellen Artikel finden. Wir melden uns mit vollem Tatendrang nach der weihnachtlichen Erholungszeit zu Beginn des neuen Jahres wieder zurück und wünschen Euch allen bis dahin

ein frohes Fest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr 2010.

Solltet ihr noch keine guten Vorsätze für das neue Jahr haben, nehmt euch doch z.B. Folgendes vor:

- Austausch Euer Glühbirnen gegen Energiesparlampen

- Kauf von Recycling-Papier für Euren Drucker

- Anschaffung eines Jahreskalender, der auf Recycling-Papier gedruckt wurde

- Konsum weniger Fleisches und weniger Tierischer Produkte (schont das Klima!)

- Mehr Radfahren – weniger Auto

- …

Wir wünschen Euch viel Erfolg beim Einhalten Euer Vorsätze.

Es grüßt,

Campus Grün Münster

30Nov

Verwunderung über den unökologischen Wahlkampf

In dieser Woche stehen die Wahlen zum StuPa, zur FSV und zum ASV an.

Campus Grün Münster ist jedoch sehr verwundert darüber, in welcher Form viele Listen ihren Wahlkampf gestalten und fragt sich, ob man den Wahlkampf nicht sinnvoller und ökologischer gestalten könnte.

In diesem Jahr standen in NRW bereits 3 große Wahlen (Europa-, Kommunal- und Bundestagswahl) an, die unmengen an Papier durch Wahlplakate und Flyer verschwendet haben – alles im Sinne von Informationen für die WählerInnen.

Als wenn das nicht schon genug gewesen wäre, bekleben einige Listen, die für die Wahl zum SP antreten, zur Zeit ungefähr jeden Laternenpfosten, den es in Nähe von Instituten und Fakultäten gibt. Darüber hinaus werden von einer Liste, zum Schutz vor Regen und Nässe, eine Verschwendung von Kunststoffen betrieben, in dem sie alle ihre Plakate in Folie einschweißt.

Campus Grün spricht sich aus diesem Grund, zum Schutz unserer Umwelt, gegen einen solchen massiven und Ressourcen verschwendenden Wahlkampf aus und hat sich daher für einen Wahlkampf mit einer Anzahl von weniger als 150 Plakaten zzgl. Flyern  an der gesamten Universität entschieden.

Campus Grün fordert die anderen Listen auf ihre Wahlkampftatktik zu überdenken und einen ökologischeren und Ressourcen schonenden Wahlkampf zu betreiben – zum Beispiel durch Qualität statt Quantität und Papier statt Plastik.

Zum Thema Plastik-Umweltverschmutzung: http://www.sueddeutsche.de/panorama/503/376311/text/

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