Wahlprogramm von CampusGrün für die Wahl des 54. Studierendenparlaments
Liebe Studis!
Das letzte Jahr war ein Ereignisreiches für CampusGrün: Mit einem Rekordergebnis (für uns als noch recht junge hochschulpolitische Gruppe) von ca. 25% der abgegebenen Stimmen konnten wir neun Sitze im Studierendenparlament besetzen. Wir waren somit zweitstärkste Liste hinter den Jusos, mit denen wir zusammen unser größtes Projekt in der vergangenen Legislaturperiode angingen: eine große Umstrukturierung des AStA mit dem Ziel, durch transparente und offene Strukturen die Mitarbeit im AStA und in der Hochschulpolitik allgemein zu fördern. Vor allem dank des ersten AStA-Vorsitzenden von CampusGrün, Sebastian Philipper, der engagiert unsere Pläne eines übersichtlicheren, mehr auf Projektstellen ausgerichteten AStA umsetzte, hoffen wir, unserem Ziel näher gekommen zu sein. Die Wahlbeteiligung bei der diesjährigen Wahl wird dafür ein Indiz sein.
Besonders gefreut hat uns zudem, dass seit diesem Wintersemester erstmalig endlich keine Studiengebühren mehr eingezogen werden. Zusammen mit etlichen anderen Organisationen und Vereinen haben wir in der Vergangenheit immer wieder hartnäckig darauf hingewirkt, diese studienerschwerende Hürde ein für alle Mal aus dem Weg zu räumen.
Anderen Zielen sind wir nicht so umfassend näher gekommen, oder sie haben sich verändert: So hat sich in der Aasee-Mensa das vegetarische Essens-Angebot zwar vergrößert, eine größere Bio-Quote ist jedoch praktikabler als das angestrebte Bio-Menü (s. „Grüne Mensa“). Und die Uni bezieht seit Anfang diesen Jahres Öko-Strom; in den (alten) Wohnheimen des Studentenwerks ist aber aufgrund zu hoher Nachrüstungskosten keine appartementgenaue Strom- und Wasserabrechnung möglich, die zu einem bewussteren Ressourcenverbrauch führen würde.
Mehr zu den einzelnen Themen findet ihr in diesem Wahlprogramm, das gleichzeitig ein kurzer Rückblick auf das vergangene Jahr sowie Ausblick auf das kommende sein soll. Wir hoffen, dass ihr uns auch bei dieser Wahl wieder so zahlreich euer Vertrauen schenkt. In der Hochschulpolitik werden öfters dicke Bretter gebohrt, und wir würden unsere Arbeit gerne im kommenden Jahr fortsetzen und das Uni-Leben ein Stück grüner, nachhaltiger und transparenter gestalten.
Zur besseren Übersicht haben wir als große Oberthemen Ökologie, Soziales und Politik gewählt. Für Anregungen von euch sind wir immer dankbar – ob per Mail (kontakt@campusgruen-muenster.de), auf unserer Website (www.campusgruen-muenster.de) oder persönlich bei unserem Plenum, dienstags um 20 Uhr in der Windthorststr. 7. Kommt vorbei!
INHALT
1.1 Grüne Mensa
1.2 Bewusster Energieverbrauch
1.3 Nachhaltiger Verkehr
1.4 Mehr Fairer Handel im Uni-Alltag
2.1 Bafög
2.2 Wohnsituation
3.1 Transparenz
3.2 QISPOS, Prüfungsformalia und Lernplattformen
3.3 Studierende als Wirtschaftsfaktor
3.4 Evaluation des Bologna-Prozesses
3.5 Autonome Referate stärken
3.6 Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA)
1. ÖKOLOGIE
1.1 GRÜNE MENSA
30% – 40% der verkauften Essen in der Aasee-Mensa sind mittlerweile vegetarisch. Das ist gut, denn vegetarisches Essen ist gesund und belastet die Umwelt weniger, da für die Herstellung weniger Wasser und Energie benötigt werden. Diese Entwicklung soll beispielsweise durch Teilnahme der Mensen am freiwilligen vegetarischen Donnerstag ausgebaut werden. Wir werden weiterhin auf einen Ausbau von ökologischem, regionalem und saisonalem Angebot hinwirken. Auch die Möglichkeit, sich in der Mensa vegan zu ernähren, sollte angestrebt werden. Ein Schritt in diese Richtung kann sein, an ausgewählten Tagen ein veganes Menü anzubieten.
Einige dieser Punkte sind in unseren Mensen schon vorbildlich umgesetzt. So sind die verarbeiteten Kartoffeln allesamt die regionale „Münsterlandknolle“. Ein komplettes, zertifiziertes Bio-Menü ist in unseren Mensen dagegen aus organisatorischen und platzbedingten Gründen nicht möglich. Jedoch können und sollten mehr Zutaten biologisch, d.h. ohne den Einsatz giftiger Pestizide und Gen-Technik, sein. Dafür werden wir uns einsetzen.
Diese Ziele sind allerdings nur mit der Unterstützung aller Studierenden zu erreichen, die mit ihrer täglichen Menüwahl die Nachfrage bestimmen. Neuerungen sind nur möglich, solange die Nachfrage diese neuen Wege unterstützt. So würden wir nie auf ein Fleischverbot an bestimmten Tagen hinwirken, da jeder Studentin und jedem Student die freie Entscheidung bleiben muss. Stattdessen möchten wir das Fleischangebot in Richtung artgerechtere und nachhaltige Tierhaltung verschieben. Insbesondere über unseren Sitz im Verwaltungsrat des Studentenwerks, dem wichtigsten Gremium innerhalb des Studentenwerks, werden wir uns für eine Ausweitung des Angebotes in diesen Bereichen einsetzen. Letztes Jahr erarbeitete eine Projektstelle im AStA einen „Grundsatz für eine Mensapolitik des AStAs“, das als Grundlage hierfür gelten kann.
1.2 BEWUSSTER ENERGIEVERBRAUCH
Campus Grün ist nicht nur hochschulpolitisch aktiv: So beteiligen wir uns seit unserer Gründung an Anti-Atom-Demos und -Mahnwachen, um gegen die Nutzung der Kernenergie zu protestieren. Ein bewusster Energie-Verbrauch ist uns wichtig. Deswegen begrüßen wir es, dass die Universität Münster seit Anfang dieses Jahres ausschließlich Öko-Strom bezieht. Dennoch ist der Bezug von Öko-Strom kein Freibrief: Es muss immer noch verstärkt darauf geachtet werden, mit Energie sorgsam umzugehen. Dass Lichter ausgeschaltet sind, niemand mehr im Hörsaal sitzt und dass neue Gebäude bestmöglich gedämmt sind, sollten Selbstverständlichkeiten sein.
Doch auch das Studentenwerk als großer Stromverbraucher sollte auf Öko-Strom setzen. Konzepte zur Finanzierbarkeit wollen wir erarbeiten. Ein großes Hindernis auf dem Weg zu einem verantwortungsvollen Stromverbrauch sind zudem die „Strom- und Wasserflatrates“ in vielen Wohnheimen des Studentenwerks, die zu ungezügeltem Laufenlassen einladen. Während in den alten Wohnheimen eine Nachrüstung völlig unrentabel wäre, werden wir uns bei allen Neu- und Umbauten dafür einsetzen, dass Strom und Wasser wohnungsgenau abgerechnet werden. Strom- und Wassersparen muss sich lohnen.
Wünschenswert wäre zudem ein starker Beitrag zur „Energiewende“: Die Photovoltaik-Anlage auf der Aasee-Mensa ist ein Schritt in die richtige Richtung, dem noch weitere folgen müssen.
1.3 NACHHALTIGER VERKEHR
Das Fahrrad ist nicht nur ein völlig emissionsfreies Verkehrsmittel. In Münster ist die „Leeze“ auch ein Symbol für das Student_innenleben. Leider sind, gerade im Sommer, die Plätze vor den Hörsälen oft überbelegt. Wir werden uns für mehr Fahrradständer einsetzen.
Das NRW-Semester-Ticket ist ein Erfolg. Wenige hätten bei seiner Einführung vor zwei Jahren an eine solch massive Nutzung durch die Studierenden geglaubt. Für uns ist es ein Kernanliegen, dass das Semesterticket auch in Zukunft möglichst günstig möglichst vielen Studierenden das Benutzen der umweltfreundlichen Regionalzüge in NRW ermöglicht. Mittelfristig sollte auch über eine Aufwertung nachgedacht werden: Denkbar wären beispielsweise kostenlose Fahrrad- oder Personenmitnahme.
1.4 MEHR FAIRER HANDEL IM UNI-ALLTAG
Zu den zahlreichen Auszeichnungen der Stadt Münster kam Ende September 2011 auch noch die Verleihung des Titels „Fairtrade-Town“ hinzu, womit das außerordentliche Engagement zahlreicher Münsteraner Akteur_innen für den Fairen Handel ausgezeichnet wurde. Wir setzen uns dafür ein, dass auch an der Uni Münster der Faire Handel zukünftig eine noch wichtigere Rolle im Uni-Alltag spielt.
Durch den Erwerb fair gehandelter Produkte können wir als Konsument_innen die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Millionen Kleinbauern und -bäuerinnen und deren Familien in den sogenannten Entwicklungsländern nachhaltig verbessern. Grundlage sind soziale, aber auch ökologische Standards im Arbeitsalltag der Menschen. Statt gedankenlos auf Produkte von Großkonzernen wie beispielsweise Coca Cola oder Nestlé zu setzen, die in der Vergangenheit immer wieder durch Ausbeutung und Kinderarbeit in die Schlagzeilen geraten sind, möchten wir zu einem kritischen und verantwortungsvollen Konsum anregen.
Neben dem „klassischen“ Fairhandelsprodukt Kaffee sollten Cafés und Mensen der Uni Münster dauerhaft weitere Produkte aus Fairem Handel in ihr Sortiment aufnehmen. Fair gehandelte Getränke und Nahrungsmittel, wie Cola und Eistee oder Bananen und Reis, stellen eine sinnvolle Ergänzung zum ökologischen und regionalen Angebot dar.
Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, dass auch in anderen Bereichen des Uni-Lebens der Faire Handel etabliert wird: Seien es Fairtrade-Fußbälle im Uni-Sport, der Einsatz von Fairtrade-Blumen bei offiziellen Anlässen oder der Verkauf von aus Fairtrade-Baumwolle hergestellter Kleidung im Campusstore!
2. SOZIALES
2.1 BAFÖG
Hohe Mieten, Lebenshaltungskosten, Literaturbeschaffung, ein meist recht voller Stundenplan mitsamt Vor- und Nachbereitung und dann auch noch die GEZ-Gebühren – zum Glück gibt es ja aber das Bafög, das einem diese Probleme vom Hals hält. So oder so ähnlich sollte es zumindest sein. Die Realität hingegen sieht derart aus, dass viele auf das Bafög angewiesene Studierende nur sehr geringe oder im Extremfall gar keine Bafög-Zahlungen erhalten. Zudem ist durch den bürokratischen Wulst an Formular- und Zettelkram teilweise in vielen Fällen nicht einmal nachvollziehbar, nach welchen Kriterien die Gelder eigentlich konkret verteilt werden. Seit Jahren schon hinkt der Staat einer notwendigen Anpassung des Bafög an die reellen Lebensumstände der Studierenden hinterher, reagiert ab und an mit einer halbherzigen Reform oder einer leistungsorientierten „Alternative“ wie dem Deutschlandstipendium. Dabei ist das Bafög ja eigentlich ein zinsloses Darlehen an all diejenigen, die sich in einer Ausbildung befinden und ihr Leben nicht selbst finanzieren können. Dass dieser Auftrag allerdings nicht erfüllt werden kann, wenn der Staat scheinbar motiviert ist, so wenig Bafög wie nur irgend möglich auszuzahlen, liegt auf der Hand.
Ein im Zusammenhang mit der Umstellung auf das Bachelor/Master-System (im Folgenden BA/MA) stehendes Problem ist auch die Auszahlung des Bafög und die Orientierung an der Regelstudienzeit des jeweiligen Studiums. Ein BA/MA-Studium wird den Studierenden gemeinhin als konsekutives, also zusammenhängendes Studium verkauft, allerdings sind viele Leute mit dem Problem konfrontiert, in der Zeit zwischen ihrem BA-Abschluss und Beginn des MA-Studiums kein Bafög zu bekommen. Es hat den Anschein, als hätte hier eine kritische Umstellung nicht stattgefunden und der MA gelte in diesem Kontext als eine Art Zweitstudium. Dies ist kontraproduktiv und entgegen dem eigentlichen Sinn des Bafög. Auch die Orientierung an Regelstudienzeiten und bestimmten Fristen ist mit dem Alltag der Studierenden und ihrer Planung für das gesamte Studium nicht zu vereinbaren und somit realitätsfern. Überfüllte Hörsäle und Seminarräume, vergriffene Literatur und andere Hürden, die sich der eigenen Verantwortung entziehen, erschweren das Absolvieren des BA/MA-Studiums in der Regelstudienzeit, weswegen diese keinerlei Bemessungsgrundlage für Bafög-Zahlungen darstellen sollte.
Ein weiteres Problem beim Bafög kann die Orientierung am Einkommen der Eltern darstellen. Durch die bloße Orientierung am Einkommen oder der Anzahl der berufstätigen Eltern werden viele Faktoren außer Acht gelassen wie etwa Schuldentilgungspläne seitens der Eltern, Emanzipation vom Elternhaus seitens der Studierenden, Unwille der Eltern, ihre Kinder mehr als nötig zu fördern usw. Eine Förderung sollte sich daher nicht an den Möglichkeiten des Elternhauses orientieren, sondern vielmehr am aktuellen Bedarf der Empfänger_in dieser Leistungen.
Ferner ist das Studentenwerk mit der Bearbeitung der zahlreichen Anträge eindeutig überfordert. So ist es keine Ausnahme, dass der erste Bafög-Satz erst mehrere Monate nach Beginn des Studiums ausgezahlt wird. Grund dafür sind vor allem die zu geringen Mitarbeiter_innenzahlen. So zieht sich die Kommunikation zwischen Student_in und Bearbeiter_in häufig monatelang hin und ist oft missverständlich. Dazu kommt, dass gerade in der wichtigsten Zeit von Mitte September bis Ende November die Sachbearbeitung des Bafög-Amtes geschlossen ist.
Wir fordern:
- Die Anerkennung des Bafög als das, was es eigentlich ist, und ein dieser Einsicht gemäßes Handeln: Eine Unterstützung Bedürftiger und gleichzeitig sichere Investition in die Zukunft, bei der man nicht unnötig sparen sollte und die man nicht durch Leistungsprogramme kompensieren kann.
- Eine differenzierte Anpassung der Bedarfssätze des Bafög an die aktuellen Lebensumstände.
- Ein nachvollziehbareres und unbürokratischeres Vergabesystem.
- Eine bessere Finanzierung des Studentenwerks, welches eine Aufstockung der Mitarbeiter_innenzahl und somit Ausweitung der Bearbeitungs- und Sprechzeiten ermöglichen würde.
- Keine Lücke zwischen Bachelor- und Masterstudium, sondern die Fortzahlung des Bafög ohne unnötige Bürokratie für die Empfänger.
- Keine Orientierung an Leistungsständen im Studium, wie etwa das Einhalten der Regelstudienzeit.
- Nicht an der Situation der Eltern, sondern der Situation der Beantragenden orientiertes Bafög.
2.2 WOHNSITUATION
Die Erfahrungen mit den doppelten Abiturjahrgängen aus Niedersachsen und Bayern plus die Abschaffung von Zivil- und Wehrdienst hat 2011 eines gezeigt: Münster ist derzeit nicht bereit, dem großen Ansturm mit angemessenem Angebot von Wohnraum zu begegnen. Nächstes Jahr werden Baden-Württemberg, Berlin, Bremen und Brandenburg mit doppelten Abiturjahrgängen nachziehen. Und: bereits in zwei Jahren steht dann der nächste doppelte Abiturjahrgang vor der Tür, dieses Mal allerdings der „hauseigene“ aus NRW, für den die diesjährigen Doppeljahrgänge kaum als repräsentativ gelten können. Eine kontinuierliche Verschärfung der Wohnsituation und Studienlage ist definitiv erwartbar.
Doch nicht nur aufgrund dieser aktuellen Entwicklungen in der Schulpolitik muss in Münster mehr günstiger Wohnraum geschaffen werden. Die Studienplatzkapazität der Universität Münster wurde generell angehoben, und aktuellen Erhebungen zufolge befindet sich Münster unter den Top 15 deutscher Städte, was den durchschnittlichen Mietpreis angeht.
Weiterhin muss auch das Studentenwerk näher unter die Lupe genommen werden. Zum einen sollte es sich primär darauf konzentrieren, günstigen Wohnraum anzubieten, der für viele Studierende erschwinglich ist, und nicht versuchen, durch einige größere und teurere Wohneinheiten Mehreinnahmen zu generieren. Zum anderen ist das Studentenwerk selber dazu gezwungen, entsprechend zu agieren. Hier muss die Politik ein Einsehen haben, dass per definitionem soziale Einrichtungen wie das Studentenwerk stärker gefördert werden müssen, damit sie ihrem eigentlichen Handlungsauftrag nachkommen können.
Wir fordern:
- Es müssen Gespräche mit allen dafür relevanten Akteur_innen und Stellen geführt werden, um Münster so gut wie nur möglich auf den nächsten doppelten Abiturjahrgang und die allgemein gestiegenen Zahlen von Studierenden vorzubereiten.
- Das Studentenwerk muss wieder seinem ursprünglichen Auftrag, günstigen Wohnraum für Studierende sicherzustellen, nachgehen.
- Bund und Land müssen in puncto „Soziales Wohnen“ stärker in die Pflicht genommen werden, so z.B. die Studentenwerke stärker fördern, Anreize dafür schaffen, dass in Münster günstiger Wohnraum generiert wird.
3. POLITIK
3.1 TRANSPARENZ
Wir setzen uns in der Hochschulpolitik für die Interessen der Studierenden der Uni Münster – also für eure Interessen – ein. Umso wichtiger ist es, dass ihr genau wisst, was in den von euch gewählten Gremien passiert. Deshalb legen wir auch bei dieser Wahl erneut einen großen Schwerpunkt auf die Transparenz in den hochschulpolitischen Gremien.
Im letzten Jahr haben wir mit der Umgestaltung der AStA-Strukturen bereits einen großen Schritt in Richtung Transparenz vollzogen. Im Vergleich zu den alten unübersichtlichen Strukturen, die weder transparent noch offen waren, ist die neue AStA-Struktur wesentlich schneller zu verstehen. Wir haben uns zudem von Anfang an dafür eingesetzt, dass alle Stellen, die frei ausgeschrieben werden konnten, auch frei ausgeschrieben wurden, um möglichst vielen Interessierten die Chance zu geben, sich am AStA zu beteiligen. Dies soll auch im kommenden Jahr wieder so geschehen. Außerdem haben wir uns vehement für die massive Schaffung von Projektstellen eingesetzt. Durch diese steht euch allen ein einfacher Weg zur Mitarbeit im AStA offen. Des Weiteren hat sich der AStA auferlegt, quartalsweise Tätigkeitsberichte zu verfassen und zu veröffentlichen. So könnt ihr immer nachlesen, mit welchen Themen sich die Referent_innen gerade so beschäftigen.
Die bisherige Umgestaltung des AStA halten wir für sehr vielversprechend, abgeschlossen ist dieses Projekt aber noch lange nicht. In der kommenden Wahlperiode gilt es daher, die Anfängerfehler, die wir im ersten Versuchsjahr feststellen konnten, auszumerzen und weiterhin mehr Studierende für die Arbeit im AStA zu begeistern. Denn je mehr Studierende sich am AStA beteiligen, desto transparenter wird unsere Arbeit in den Gremien.
Auch im Studierendenparlament legen wir großen Wert auf Transparenz. So gibt es in jeder Stupasitzung einen Live-Twitter, den man auf http://www.campusgruen-muenster.de/ mitverfolgen kann und den wir auch in der nächsten Wahlperiode weiterhin anbieten werden. Des Weiteren werden wir uns auch im nächsten Jahr weiterhin für einen festen Sitzungstermin und Tagungssraum einsetzen. Es sollte zudem selbstverständlich sein, dass wichtige Gremien nicht zeitgleich tagen und dass auf den Universitäts-Homepages wichtige Abkürzungen erklärt werden.
Die Hürden für den Informationsfluss und für das Engagement von Studierenden müssen immer weiter abgebaut werden.
Wir fordern:
- eine fortschreitende Verbesserung der AStA-Strukturen, um diesen noch transparenter zu gestalten, dies impliziert die weitere Implementierung von Projektstellen, die freie Ausschreibung von ebendiesen und die Anfertigung von Quartalsberichten der Referent_innen.
- einen festen Sitzungstermin und Tagungsraum fürs Studierendenparlament
- kein gleichzeitiges Tagen von wichtigen hochschulpolitischen Gremien
- einen öffentlichen Meinungsaustausch in Parlament und Gremien sowie keine geheimen Absprachen hinter verschlossenen Türen, sondern die Offenlegung der Argumente für die Studierenden
- die Einrichtung eines Live-Streams, der die Sitzungen des Studierendenparlaments in das Internet überträgt.
3.2 QISPOS, PRÜFUNGSFORMALIA UND LERNPLATTFORMEN
Selbstständige Abmeldungen von wichtigen Prüfungen, schwere Erreichbarkeit, äußerst kleine Anmeldungsfenster und meist mit Umwegen und Hürden versehene Möglichkeiten einer Ein- oder Austragung für Prüfungen – das sind nur einige der vielen Probleme, die das elektronische Prüfungsverbuchungssystem QISPOS den studentischen Benutzer_innen bereitet. Die Probleme sind so gravierend, dass auch einige Institute dies erkannt haben und ausdrücklich zu Absicherungen neben QISPOS raten oder, wie in einigen Master-Studiengängen, auch gänzlich und freiwillig darauf verzichten – zu Gunsten eines Studienbuches. Auch die Einführung des QISPOS-Systems gestattet die Frage, ob die Motivation hinter der Einführung „Fortschritt um des Fortschritts willen“ war, da dieses System ohne großartige Tests eingeführt und trotz bekannter Fehler auch behalten wurde.
Ein anderes großes Problem bei Prüfungen sind die meist starren Rahmenbedingungen: In den ersten paar Sitzungen eines Seminars werden meist erst Formalia besprochen, Referate verteilt und Einführungstexte besprochen. Dennoch soll man sich bereits zu diesem Zeitpunkt verbindlich für eine Prüfung angemeldet haben – ohne wirklich genau zu wissen, ob das Thema genug für eine Prüfung hergibt. Ähnlich sieht es bei den Abmeldungen von Prüfungen aus. Dies sollte bequem und auch zu einem Zeitpunkt kurz vor der Prüfung noch möglich sein, ohne, dass für die Studierenden daraus Nachteile entstehen.
Weiterhin besteht das Problem, dass man sich für viele Prüfungen und Probleme noch im Prüfungsamt selbst melden muss. Dort angekommen, findet man meist lange Warteschlangen vor oder kann aufgrund eines vollen Stundenplans gar nicht erst zu den Öffnungszeiten dort erscheinen.
Generell ist zu hinterfragen, ob insgesamt zehn Stunden Präsenz- bzw. Öffnungsdienst pro Woche des BA-Prüfungsamtes der Situation angemessen ist.
Zusätzlich sehen wir das Problem der chaotischen, netzgestützten Kommunikation zwischen Professoren, der Universität und den Studierenden. Die Nutzung einer einheitlichen Lernplattform (z.B. LearnWeb) soll vorgeschrieben werden, um einen effektiveren Zugriff auf Folien, Übungsblätter und Informationen zu ermöglichen. Die momentane Verteilung auf LearnWeb, BSCW, StudIP, uDoo, eigene Plattformen und den Mailverkehr macht es unmöglich, immer die aktuellen Änderungen mitzubekommen. Die Universität ist hier in der Pflicht, einheitliche Verwaltungsstrukturen zu schaffen, um die Hürden für ein effektives Studium und strukturiertes Lernen zu vermindern.
Wir fordern:
- Im Idealfall die Abschaffung des Prüfungsverbuchungssystems QISPOS zu Gunsten der alten Studienbücher
- Die Studierenden sollen selbst entscheiden dürfen, wann sie sich prüfen lassen, weswegen nach der Maxime: „Prüfen, wenn die Prüflinge sich für die Prüfung bereit fühlen“ verfahren werden sollte.
- Längere Öffnungszeiten und/oder personelle Aufstockung des Prüfungsamtes, um Wartezeiten für die Studierenden möglichst gering zu halten.
- Eine einheitliche Plattform mit Vorlesungs- und Lernmaterialien.
3.3 STUDIERENDE ALS WIRTSCHAFTSFAKTOR
Durch die Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge hat sich der Einfluss
der Wirtschaft auf die Lehre deutlich verstärkt. Die Studierenden sind zu einem
reinen Wirtschaftsfaktor geworden. Sie sollen immer mehr lernen und werden dabei an Grenzen getrieben, die ungesund sind. Es bleibt immer weniger Zeit für Sport, kulturelles, gesellschaftliches oder politisches Engagement. Durch diesen Druck werden die Studierenden an die rücksichtslose, krampfhaft leistungsorientierte Gesellschaftsordnung gewöhnt und in sie integriert. Außerdem haben sie kaum Zeit etwas wirklich nachhaltig und intensiv zu lernen. Durch nur klausurorientiertes Lernen bleibt nicht viel hängen. Soziale Kompetenzen werden nicht erlernt, da kaum Zeit bleibt sich außerhalb der Uni zu engagieren. Es gibt ja keine Leistungspunkte dafür. Wichtige Kompetenzen lernt man aber gerade nicht innerhalb, sondern außerhalb der Universität.
Waren in den alten Diplom- und Magisterstudiengänge alle faul? Oder wussten die Studierenden da weniger? Dagegen spricht eindeutig, dass Deutschland zu den führenden Wirtschaftsnationen gehört. Zum Erreichen dieser Position hat offenbar die alte Organisation des Studiums mit erheblich weniger Druck ausgereicht. Es ist daher absolut unverständlich, dass der Druck derartig erhöht wurde. Vor allem da die Folgen der jüngsten Reformen langsam aber sicher erkennbar werden. Immer mehr Studierende werden krank, das Burn-Out-Syndrom ist in aller Munde.
Was uns durch die Wirtschaft aufgezwungen wird, ist ergo in keiner Art und Weise nachhaltig oder menschenwürdig. Studierende sind Menschen und kein Wirtschaftsfaktor. Daher wollen wir uns dafür einsetzen, dass die Studierenden bei der Bewältigung der neuen Probleme Hilfe bekommen. Außerdem müssen sich AStA, StuPa und Senat nach Kräften einsetzen, um den beängstigenden Tendenzen in der Gesellschaft entgegen zu wirken. Dazu sind wir bereit, auch
den außerparlamentarischen Widerstand nach Kräften zu unterstützen. Zu nennen ist der Bildungsstreik, aber auch andere Aktionen, die eine menschenwürdige Bildung fordern.
Wir fordern:
- Die weitere Schaffung von universitären Workshops oder Beratungsstellen, die sich mit dem Thema Leistungsdruck, Burn-Out und Prüfungsangst beschäftigen.
- Die universitäre Reflexion der bisherigen Bachelor- und Masterstudiengänge bzw. die daraufhin folgende „studierbare“ Anpassung der Studien- und Prüfungsordnungen.
3.4 EVALUATION DES BOLOGNA-PROZESSES
Die Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulraums war die ursprüngliche Idee, die bei der Initiierung des Bologna-Prozesses Pate gestanden hat. Es wurden mit dem Bachelor und dem Master neue Studiengänge geschaffen; Module sollten einerseits die Profile der Studiengänge schärfen, zum anderen den Studierenden die Möglichkeit bieten, sich eine Nische zu suchen; die Orientierung am Gelernten und nicht am Lernen selber sollte im Mittelpunkt stehen und auch die Bemessung der Leistungen sollte vereinheitlicht werden, um die Mobilität unter den Hochschulen Europas zu steigern. Doch die Realität zeigt, dass die Umsetzung des Bologna-Prozesses gründlich gescheitert ist: Statt freier Module, aus denen Studierende sich ihr eigenes Profil bauen konnten, gibt es meist starre Vorgaben, meist ohne Auswahlmöglichkeiten. Statt der Orientierung daran, ob die Studierenden eine Qualifikation o.ä. aus einer Lehrveranstaltung mitgenommen haben, schreiben viele Studierende zum Ende des Semesters mit Veranstaltungen, in denen überall Anwesenheitspflicht eingefordert wird, eine hohe Anzahl von Klausuren in einem geringen Zeitfenster, was wirkliches und nachhaltiges Lernen arg beeinträchtigt. An die Stelle des Lernens um der persönlichen Fortbildung wegen tritt die Jagd auf ECTS-Punkte. Anstatt eines problemlosen Hochschulwechsels in ein anderes europäisches oder außereuropäisches Land klappt noch nicht einmal ein Wechsel von der Universität Münster an die Universität Freiburg oder gar die Einstufung vom Magisterstudiengang in den Bachelor. Zusätzlich zu den gescheiterten erklärten Zielen gibt es dann zu allem Überfluss auch noch überfüllte Stundenpläne, die kaum Raum zur persönlichen Entfaltung im und neben dem Studium lassen und das Studium zur reinen Ausbildung verkommen lassen.
Wir fordern:
- Eine grundlegende und sorgfältige Evaluation über die bisherige Umsetzung des Bologna- Prozesses unter Beteiligung der Studierenden, bzw. Studierendenschaften
- Die Praktizierung des Prinzips: Gleichwertigkeit statt Gleichheit, was die Anerkennung von erbrachten Leistungen angeht.
- Mehr Auswahlmöglichkeiten im Studium
- Anerkennung des Modulsystems als Möglichkeit zur Schaffung einer den eigenen Interessen entsprechenden Nische oder Spezialisierung, nicht als Instrument zur Erstellung strikter Stundenpläne
- Alternative Prüfungsformen neben Klausuren, Hausarbeiten und Referate, wie etwa Projekte, Diskussionen, etc. und darüber hinaus die freie Auswahl aus diesen Prüfungen
- Eine stärkere Vernetzung zwischen den Bundesländern und den europäischen Staaten zur Gewährleistung einer tatsächlichen und nicht bloß kulanzabhängigen Mobilität im Studium
3.5 AUTONOME REFERATE STÄRKEN
Damit in der Hochschule auch die Interessen diskriminierter Gruppen vertreten werden, gibt es im AStA die sogenannten autonomen Referate, die sich speziell um die Belange und Interessen der einzelnen Gruppen, die sie vertreten, kümmern. Namentlich sind diese Referate das Frauenreferat, das Schwulenreferat, das Lesbenreferat, das Referat für Behinderte und chronisch Kranke sowie das Fachschaften- und das Sportreferat.
Diese Referate setzen sich neben ihrer allgemeinen Tätigkeit gegen die Diskriminierung ihrer zu vertretenden Gruppen an der Uni Münster ein und leisten somit einen wertvollen Beitrag für die Studierenden. Daher müssen sie unbedingt in ihrer jetzigen Form erhalten und gegen eventuelle Kürzungsversuche verteidigt werden, wie etwa in der letzten Haushaltsdebatte des Parlaments.
Wir fordern:
- Finger weg von den autonomen Referaten! Um die Interessen ihrer Zielgruppen auch in Zukunft gut vertreten zu können, müssen diese Referate in der Satzung fester verankert werden. Dadurch bleiben diese Referate – unabhängig davon, welche Hochschulgruppen im AStA das Sagen haben – in ihren Kompetenzen handlungsfähig.
3.6 ALLGEMEINER STUDIERENDENAUSSCHUSS (AStA)
Der AStA soll die Interessen von euch, den Studierenden, vertreten, das ist die Kernaufgabe dieser Institution. Doch dass dies geschehen ist, darf für die Vergangenheit bezweifelt werden, wie z.B. auch aus der schrumpfenden Wahlbeteiligung abzulesen ist. Was fehlt, ist der Kontakt zur Basis, den Studierenden. Deswegen muss sich sowohl der AStA als auch die Hochschulpolitik im Allgemeinen euch Studierenden wieder stärker öffnen – ganz nach dem Motto: „Wenn der Prophet nicht zum Berg kommen will, muss eben der Berg zum Propheten gehen!“ Damit der Prophet, also ihr, die Studierenden, wieder stärker auf den AStA zukommt, müssen dort Strukturen geschaffen werden, in denen das möglich ist. Euch muss signalisiert werden, dass eure Interessen vertreten werden und nicht etwa einige Leute den AStA als Plattform für die Verbreitung ihrer exklusiv eigenen Meinung missbrauchen. Letztlich möchten wir den Studierenden Raum geben, sich wieder selbst zu beteiligen und die Hochschulpolitik mitzugestalten – Repräsentation ist für uns im Vergleich zu Inklusion nämlich nur zweite Wahl. Das ist der Grund, warum wir in der aktuellen Legislatur gemeinsam mit unserem Koalitionspartner eine neue AStA-Struktur geschaffen haben, die wir auf jeden Fall beibehalten wollen.
Wir fordern:
- Die Beibehaltung des aktuellen AStA-Modells mit Projektstellen, das den Studierenden ermöglicht, sich selbst gemäß ihren zeitlichen Vorstellungen für ihre eigenen Ideen einzusetzen.
- Eine Evaluation des bisherigen Modells und eine Anpassung an die gewonnenen Erkenntnisse.
- Letztendlich eine Interessenvertretung, die den Interessen ihrer zu Vertretenden auch tatsächlich entspricht.




Also du wirst es Leuten, die erst 4 Jahre an der Uni sind, wohl so grade eben noch verzeihen, wenn sie nicht wissen, wer vor 8 oder 6 oder 5 Jahren jeweis Vorsitz war. Klar, Geschichtskenntnisse über die verfasste Studierendenschaft Münster wären nett, allerdings sind die in meinen Augen kein obligatorisches Wissen für ein Engagement in der Hochschulpolitik. Danke dennoch für den Hinweis, vielleicht kannst du sogar nächstes Jahr ein interessantes Projekt zu diesem Thema bewundern.
Du hast im übrigen Recht, dass wir uns an dem, was wir im Endeffekt erreicht haben messen lassen müssen. Das gilt allerdings für alle anderen Listen auch. Wir evaluieren uns derzeit selber im Hinblick auf die aktuelle Legislatur und werden die Ergebnisse hier natürlich auch veröffentlichen.
Ich interpretiere deinen Kommentar ansonsten einfach mal als halbes Lob. Scheinbar findest du unsere Ziele grundsätzlich vertretbar und anspruchsvoll in der Umsetzung.
Das ist uns auch klar, auf vieles haben wir, wie du schon andeutest, auch keinen direkten Einfluss. Allerdings sollten wir uns alle nicht von der Perspektive einschüchtern lassen. Vielleicht freut es dich zu hören, dass wir einige Sachen vielleicht sogar schon vor der ersten Parlamentssitzung so weit vorbereitet haben, dass es dort direkt besprochen werden kann.
Hallo Jochen,
bevor du behauptest, dass
a) “nichts davon” umzusetzen wäre und b) die von dir angesprochenen Punkte nicht von den Grünen/CampusGrün vertreten würden, empfiehlt sich Lesen bzw. Informieren.
Wenn du siehst, auf was für einem Weg sich die Uni Münster befindet, wird klar, dass sich mit ihr auch in Zukunft noch einiges umsetzen lassen wird.
Im Übrigen lässt ein Blick über den Tellerrand erahnen, dass andere Universitäten ähnliche Schritte zu den aufgeführten Zielen bereits unternommen haben.
Dass CampusGrün / Die GRÜNEN nicht ökologisch wären…absurd.
Übrigens schade, dass du den Feminismus nicht als wichtigen Teil deiner Einstellung erwähnst, der bis heute zu ihrem Grundprogramm gehört.
Auch was die anderen Punkte angeht: Bei einer objektiven Betrachtungsweise wird dir auffallen, dass die Grünen sich verändert haben, aber trotzdem im Kern die Grünen geworden sind.
In allen aufgeführten Punkten.
Als Leser dieses Artikels und der Kommentare darf ich auf die bewährte Gepflogenheit hinweisen, Kritik zumindest so weit zu konkretisieren, dass man mit ihr etwas anfangen kann. Das ermöglicht dann auch eine ernsthafte Diskussion.
Schöne Grüße
p.s.: ganz schön langes wahlprogramm, viele interessante aspekte. nur schade, daß ihr nichts davon in die tat umgesetzt kriegt. forderungen aufstellen kann schließlich jeder, aber an euren taten wird man euch – so hoffe ich – messen.
hallo moritz, als ich 2005 asta-vorsitzender wurde, war ich aktives mitglied der grünen uni-gal. bei meiner zweiten amtszeit 2009 hatte ich die uni-gal bereits verlassen, bin aber mit unterstützung der uni-gal gewählt worden. wenn man mich fragen würde, ob ich ein grüner sei, würde ich vermutlich antworten, daß ich mich als herzensgrüner empfinde, nämlich friedensbewegt, herrschaftskritisch, solidarisch und ökologisch. mit den heutigen grünen – und dazu gehört ja auch campusgrün – hat das nicht mehr viel zu tun, weshalb ich in diesem sinne sicherlich kein grüner (mehr) bin. beste grüße!
Rudi und Tom waren auch Grüne AStA Vorsitzende. Allerdings gehörten die beiden der UNI Gal an, die vor zwei Jahren aufgelöst wurde. Sebastian ist seit einem Jahr AStA Vorsitzender und der erste von CampusGrün. Jochen Hesping war überhaupt gar nicht grün. Schöne Grüße und danke für den Hinweis!
Danke für den Hinweis, wir haben die verwirrende Formulierung nun geändert. CampusGrüne Grüße
Zitat: “Vor allem dank des ersten grünen AStA-Vorsitzenden, Sebastian Philipper…”
Waren nicht auch Rudi Mewes, Jochen Hesping und Tom Münster grüne ASTA-Vorsitzende? Und wer ist dieser Sebastian Philipper?